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Weekend in Copenhagen

Hej,

Nachdem wir vergangenes Wochenende mit dem Auto Schweden durchquerten wollten wir uns dieses Wochenende nicht mehr so umständlich machen und den Flieger nehmen.

Dachten wir....  schließlich hatte unser Flug Freitag abends bereits 1 Stunde Verspätung.

Nichtsdestotrotz kamen wir spät abends gut in Copenhagen an.

 

 

 

Dort angekommen waren wir gleich mal sehr begeistert von der nagelneuen führerlosen U-Bahn die uns vom Flughafen in die Stadt bringt. Die fährt alle 2 Minuten, 24 Stunden am Tag vollkommen automatisch. (Bild vom nächsten Tag)

 

 

 

Nach ca. 10 Minuten Fußmarsch befanden wir uns im Hostel. Dort trafen wir Louis der bereits nachmittags angereißt war. Nach einem kurzen Bier in der Hostel-eigenen Bar gingen wir bald zu Bett um an nächsten Tag fit für die Stadterkundung zu sein.

 

 

Nach dem Bier packte uns der Hunger und wir suchten einen Burger King auf. Als wir dort ankamen staunten wir nicht schlecht. Die Dänen scheinen wirklich noch mehr Geld zu haben. Ein Normales Whopper-Menu kostete umgerechnet sage und schreibe 10,69€ !!!! Doch der Hunger siegte!

 

Tags darauf gönnten wir uns erstmal ein Frühstück bei einem Bäcker um uns für den langen Fußmarsch zu stärken...

 

Nun spazierten wir zuerst durch die Einkaufsstrasse in Richtung Meerufer. Dort entdeckten wir viele wunderschöne bunte Häuser...

 

 

 

Aber Copenhagen hat nicht nur die alten Häuser... sondern auch ganz morderne wie die Oper...

 

Hier das Ratshaus bzw. das Regierungsgebäude von Dänemark...

 

Mit der Oper und dem Ratshaus im Hintergrund setzten wir zum ersten Gruppenfoto an...

 

Danach ging es weiter Richtung Norden. Immer mit dem Ziel zu der Sehenswürdigkeit schlechthin in Copenhagen. Der "little Mermaid" (kleine Meerjungfrau). Am Weg dorthin durchquerten wir einen kleinen idyllischen Park...

 

 

.... manche Bäume wuchsen hier in kuriose Richtungen...

 

 

 

Nach dem Park durchquerten wir eine riesige Kaserne die auf einer kleinen Insel mit sternförmigen Damm mitten in der Stadt angesiedelt ist.

 


Größere Kartenansicht

 

Als die Wache gerade ihre Runde drehte lies ich es mir nicht nehmen ihren Platz zu übernehmen...

 

 

Kurz darauf erreichten wir die "Meerjungfrau"...

 

 

Nach dem langen Marsch suchten wir einen Platz fürs Mittagessen auf. Wir fanden einen Chinesen mit guten Mittagsbuffet. Nach dem Essen tankte ich neue Kraft. Ein "Power-Nap" direkt beim Chinesen war die beste Möglichkeit dafür...

 

 

Unser nächstes Ziel war der Aussichtsturm. Nachdem man 7 Runden im Kreis gegangen ist... konnte man eine schöne Aussicht über Copenhagen genießen. Hier die Skyline mit der berühmten Öresundbrücke (Verbindung zwischen Schweden und Dänemark zwischen Malmö und Kopenhagen)  im Hintergrund...

 

Als wir uns wieder auf den Hinunterweg im innern des Aussichtsturms machten bemerkten Lous das wir nicht wirklich Platz in den Nischen hatten. Naja, irgendwie gings doch...

 

 

 

Am Weg zurück zum Meer durchquerten wir einen weiteren Park. Nicht mal zu zwei schafften wir es diesen "Schneeball" etwas vom Platz zu bewegen...

 

Am Meer angekommen wollten alle plötzlich wieder mit aufs Bild...

 

Nun begaben wir uns auf den südöstlichen Teil von Copenhagen. Dort fanden wir einige Cafe's und sündteure Restaurant. Eines der Cafe's suchten wir trotz der teuren Preise zum aufwärmen unserer Gliedmaßen auf.

Danach begaben wir uns in einen ganz kontärenn Stadtteil von Copenhagen: Christiania

 

Es handelt sich dabei um eine Freistadt in mitten Copenhagens. Die Bewohner betrachten sich selbst als in einer Freistadt lebend, die sich unabhängig von den staatlichen Behörden verwaltet. Basisdemokratisch und auf Konsens hin ausgerichtet, setzt man auf Selbstregulierung hinsichtlich der Lösung von Konflikten. Eine Polizei gibt es nicht, verschiedene Formen von Versammlungen intervenieren im Bedarfsfall und können als „Höchststrafe“ den Ausschluss aus der Gemeinschaft beschließen. (Quelle: Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Freistadt_Christiania)

 

Nachdem Fotos verboten waren habe ich nur einen Schnappschuss von einer Veranstaltung gemacht die dort gerade am Laufen war:

 

Ein sehr stranges Viertel. Überall roch es nach Drogen usw. Wir waren froh als wir es wieder verlassen hatten. Aber es ist ein Must-See in Copenhagen.

 

Am Rückweg ins Stadtzentrum konnte ich noch folgende 2 Schnappschüsse in der Dämmerung machen...

 

 

 

Nach dem hervorragenden mediterranean Dinner zogen wir uns für eine kurze Erholung ins Hostel zurück.

 

Danach genossen wir einige Biers und testeten ein Pub im Zentrum von Copenhagen.

 

Am darauffolgenden Sonntag ließen wir es uns zuerst bei einem ausgezeichneten Brunch mitten in der Altstadt Copenhagens gut gehen...

 

 

 

 

Danach machten wir uns auf dem Weg zur Glyptothek. Am Weg dorthin überquerten wir einen der vielen Zebrastreifen in Copenhagen. Schaut euch das Bild an und versucht herauszufinden was so besonders ist dabei in Kopenhagen...

 

War wohl nicht schwer... Ja in Copenhagen haben sämtliche große Zebrastreifen einen Countdown. Der arme Manuel musste also noch 54 Sekunden warten bis er 15 Sekunden Zeit hatte die Strasse zu überqueren.

 

Am Weg dorthin begegneten wir auch noch einem Faschingsumzug. Nichts großes aber doch. Interessant fande ich die komischen Fahrradkonstruktionen die hier überall in der Stadt rumfahren (also nicht nur wegen Fasching)...

 

Eine Glyptothek ist eine Art Museum mitt einer Sammlung antiker Steinskulpturen und geschnittener Steine.

 

Wer die kleinste is war klar... aber beim größten war man sich nicht ganz sicher...

 

 

Nun holten wir unser Gepäck ab und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Wir wollten am Hinweg noch eine Station vorher aussteigen um so nah wie möglich an die bereits erwähnte Öresundbrücke heran zu kommen...

 

 

Wir stellten fest das die Dänen ihre Windräder auch an seltsame Stellen bauen. Aber der starke Wind am Strand gab ihnen vollkommen recht.

 

Trotz des Windes schafften wir es im zweiten Versuch (beim ersten landete die Kamera im Sand - Gott sei Dank ist ihr nichts passiert)  auch ein Gruppenfoto vor der Brücke zu machen...

 

 

Danach gings weiter an den Flughafen. Zu unserem Unglück war der Flug wieder verspätet. Diesmal nicht 1h - nein sage und schreibe 2h. Norwegian ist ab sofort nicht meine Lieblingsfluglinie!!

Naja, wir fanden in einem Dutyfree Shop etwas brauchbares das uns half die Zeit totzuschlagen...

 

 

Nichts desto trotz landeten wir mit etwas Verspätung gut in Stockholm Arlanda....

 

 

 

 

Alle waren müde und froh das sie gut daheim angekommen sind. EIn traumhaftes Wochenende mit vielen schönen Eindrücken und Impressinen. Kopenhagen ist einer sehr schöne, aber extrem teure, Stadt mit einer lässigen Mischung aus top moderner Infrastruktur auf der einen Seite und einer wunderschönen Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Skulpturen auf der anderen Seite. Auf jeden Fall eine Reise wert.

 

Bis zum nächsten Mal...

 

Manuel aus Stockholm!