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Vasa Museum
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- Published on Tuesday, 07 April 2009 23:00
Hallo everybody,
Lang hab ich mir mit dem Sightseeing Zeit gelassen. Nun kommen die Besuche... da hab ich genug Zeit zum Sightseeing.
Mit meinem ehemaligen Schulkollegen Fritz machte ich mich auf dem Weg ins wohl bekannteste Museums Stockholms. Das Vasa-Museum.
Die Vasa ist ein Kriegsschiff das vor 350 Jahren gesunken ist. Grund war ein schlecht kalkulierter Schwerpunkt des Schiffes. Der damalige König wollte unbedingt ein zweites Kanonendeck im Schiff eingebaut haben, damit dieses größter Kriegschiff der schwedischen Flotte so richtig imposant wird. Durch das zweite Kanonendeck veränderte sich der Schwerpunkt. Das Schiff sollte eigentlich tieger gelegt werden. Dies ging aber nicht weil sonst die Flugkurve der Kanonen vom unteren Deck nicht sinnvoll gewesen wären. Sie wären zu nah an der Wasserlinie gewesen und somit nicht nützlich. Aus diesem Grund konnte das Schiff nicht beschwert werden. Stattdessen wurden 30-40 Matrosen auf dem Schiff damit beauftragt bei jedem Windstoss am Schiff hin und her zu laufen um das Schiff im Gleichgewicht zu halten. Dies ging natürlich schief. So sank die Vasa bei seiner Jungfernfahrt nur wenige 100m von Stockholm entfernt.
Damals wurden die aus dem Wasser ragenden Masten einfach abgeschnitten um den Schiffverkehr nicht zu beeinflussen. Mit der Zeit wurde vergessen wo das Schiff liegt.
Normalerweiße wird Holz von einem Käfer der im Salzwasser lebt angegriffen. Hier im baltischen Meer ist das Wasser zu wenig salzig für diesen Käfer. Dies wusste ein Wissenschaftler und begann die Vasa wieder zu suchen. Er fand sie (1956) und hob sie mit einem schwierigen Manöver über 3 Jahre hinweg. 95 % des Schiffes konnte wieder gefunden werden...
So sieht das Schiff im Modell aus...
.... und so die Wirklichkeit....
Mit dieser enormen Taucherausrüstung wurde das Schiff ausgegraben und dann gehoben. Alleine der Helm wiegt um die 100kg.
Ein wirklich aussergewöhnlich genial gestaltetes Museum. War selten in einem Museum in dem ich mich so sehr für die Details interessieren konnten.
Bis bald,
Lg Manuel


